Meldungen aus dem Landesverband Sachsen-Anhalt

Ausstellung "Kriegsgräberstätten als europäische Lernorte" in Halle

Volksbund-Ausstellung bis zum 15. Juli in der Gedenkstätte ROTER OCHSE

Foto: Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle

Seit dem 24. März 2022 ist in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle die Sonderausstellung „Kriegsgräberstätten als europäische Lernorte“ des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. zu sehen.

Gemeinsam für den Frieden – das Motto aus dem Logo des Volkbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eindeutig. Weltweit engagiert sich der Volksbund für Frieden und Völkerverständigung. Aber was bedeutet das genau? Das zeigt die neue Wanderausstellung des Volksbundes.

Die europaweite Bildungsarbeit in ihrer ganzen Vielfalt wird auf 24 Ausstellungsbannern in sechs Modulen präsentiert. Im Fokus stehen ausgewählte Kriegsgräberstätten, die in den vergangenen Jahren in ihrer Funktion als Lernorte multimedial geformt wurden. Von Budaörs in Ungarn bis La Cambe in der Normandie findet man dort moderne und ansprechend aufbereitete Informationsangebote.

Das Modul 1 bietet einen Überblick über die verschiedenen Teilprojekte. Krieg- und Gewalterfahrungen werden im Modul 2 historisch eingeordnet. Die „Versöhnung über den Gräbern“, die nach dem Zweiten Weltkrieg Motto und Herzstück der Volksbundarbeit war, steht im Vordergrund. Modul 3 dokumentiert den Wandel der Erinnerungskultur.

Den Toten ein Gesicht zu geben, sie sie aus der Anonymität zu holen – diesen biografischen Ansatz verfolgt der Volksbund seit mehreren Jahren. Dabei werden Kriegstote verschiedener Nationen präsentiert, um eine multiperspektivische Betrachtung der Geschichte zu ermöglichen. Das Modul 4 fasst Biographien aus anderen Ausstellungsprojekten zusammen und bietet dabei ein weites Feld lebensweltlicher Perspektiven: Es geht um die Schicksale einfacher Soldaten, aber auch schwerbelasteter Kriegsverbrecher und unbeteiligter Zivilpersonen.

Die Module 5 und 6 stellen ausgewählte Projekte und besondere Angebote der Jugendarbeit des Volksbundes vor und schlagen eine Brücke von den ersten Workcamps im belgischen Lommel, die Anfang der fünfziger Jahre umgesetzt wurden bis in die Gegenwart. Die multimediale Ausstellung lädt ein, die Verlinkungen zu Online-Angeboten des Volksbundes zu nutzen.  

Die Ausstellung kann noch bis zum 15. Juli in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle besichtigt werden.

 

Eindrücke von der Ausstellungseröffnung

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